Spielberichte

zurück zur Mannschaft

19.12.2017        1. Herren
Knappe Niederlage gegen Trebbin
Letztes Spiel vor der Winterpause und es sollte keine Langeweile beim Spiel gegen Trebbin aufkommen. Die Gäste begannen druckvoll und wir hatten in den ersten Minuten alle Hände voll zu tun, ins Spiel zu finden. Aber wir schafften es dann immer öfter, auch die Gästeabwehr unter Druck zu setzen. Pech für uns nach zehn Minuten, als Gustav nicht an dem weit vor dem Strafraum agierenden Keeper der Trebbiner vorbeikam, da dieser die Hand zu Hilfe nahm und so den Torabschluss verhinderte. Auf der anderen Seite auch Glück für uns, denn es hätte nach einem Abwehrversuch auch einen Handelfmeter für Trebbin geben können. Intensiv geführte Zweikämpfe und schnelle Vorstöße von beiden Teams prägten das Spiel in der Folgezeit. Nach Freistoß von Paul konnten wir den Abpraller leider nicht im Kasten unterbringen. Intensives Pressing zahlte sich aber aus. Nach Balleroberung und Pass von Michael B.-H. zeigte sich der VfB – Keeper unkonzentriert und Paul nutzte den Fehler zur 1:0 Führung. Großchance zum 2:0 noch vor der Pause. Ein schöner Pass durch die Schnittstelle auf Gordon, der aber dieses Mal am sehr gut agierenden Torwart scheiterte. Immer wieder Vorstöße in die Strafräume auf beiden Seiten sorgten weiterhin dafür, dass weder Spielern noch Zuschauern bei den winterlichen Temperaturn kalt wurde. Viele kleine Fouls prägten das Ende von Hälfte eins, aber auch das Spiel nach Wiederanpfiff. Wir konnten aus unseren Freistößen nicht viel machen, kassierten aber in der 56. Minute nach Freistoß und Kopfball den Ausgleich. In der Schlussviertelstunde dann noch eine Steigerung an Spannung und Action. Nachdem Michael B.-H. im Strafraum zu Fall gebracht wurde, verwandelte Paul den Elfer zur 2:1 Führung. Keine zwei Minuten später schlossen die Gäste einen schön ausgespielten Angriff mit einem Torschuss ab. Tommy hatte keinen festen Stand und konnte den Schuss nicht parieren. 2:2 und alles wieder offen. Nachdem ein Trebbiner Spieler nach groben Foulspiel an Gordon mit gelb/rot vom Platz musste, nutzten die Gäste den abgefangenen Freistoß zu einem Konter aus. Noch nicht richtig sortiert und Gordon noch humpelnd, hatten die Gäste genug Freiraum und gingen nach Flanke auf den langen Pfosten mit dem nächsten Kopfballtreffer in Führung. Unser Team, ja inzwischen daran gewöhnt, in den letzten Minuten noch ein Spiel zu drehen, gab nicht auf. So versuchten wir noch alles und erarbeiteten noch einige Torraumszenen. In der Nachspielzeit dann wieder ein Foul im Strafraum der Gäste und Elfmeter für uns. Viele Diskussionen und ein zweiter Gästespieler musste nach meckern das Spielfeld mit gelb/rot verlassen. Einige Minuten Verzögerung und viel Hektik im Strafraum - Paul zeigte Nerven und der Keeper rettete Trebbin den Sieg.
Trauer bei uns, viel Freude bei den Gästen. Nichts des so trotz wieder eine starke Leistung von gesamten Mannschaft. Wie schon in den letzten Spielen kämpfte jeder für jeden. Einzig das Auslassen der Chancen kostete uns wieder einmal den Punktegewinn.
Trebbin nutzte seine Chancen konsequent aus. Konnte sich am Ende über drei Punkte freuen, eigentlich genauso wie darüber, dass nicht noch mehr Karten verteilt wurden und weitere Spieler frühzeitig duschen gehen durften. In vielen Spielen bekommt manch einer bei der ersten Bemerkung zum Schiedsrichterteam sofort eine Karte. Teile des Gästeteams zeigten da eine geschlossene Mannschaftsleistung. Was auf dem Spielfeld am Samstag an verbalen Äußerungen gegenüber anderen Spielern (auch untereinander), Trainern und dem Schiedsrichterteam abging, hatte einen Intensität, die man so nur sehr, sehr selten erlebt. Bei aller Freude über den Sieg, nicht gerade sportlich, brüllend zu gegnerischen Fans und der Trainerbank zu rennen und die Effe-Finger grüßen zu lassen.
Nun, die Hälfte der Saison ist um und wir können hoch zufrieden sein. Spielerisch, gerade in den letzten Spielen, wieder gefestigt. Im Augenblick Platz fünf (wenn auch bei den Verfolgern Nachholspiele anstehen), mit 21 Punkten hervorragend dabei. Die meisten Partien nicht nur spielerisch sehr intensiv, sondern auch Tor reich und spannend bis zum Abpfiff. Einige Gegentore zu leicht kassiert, auf der anderen Seite Chancen liegengelassen. Im Vergleich zu anderen Mannschaften ohne „Einkäufe auf dem Transfermarkt“, haben die jungen Spieler zusammen mit den „alten Hasen“ gezeigt, dass das Team durchaus konkurrenzfähig ist. Nun heißt es für alle aber, intensiv am Ball bleiben. So schön wie die 21 Punkte auch sind – immer daran denken, nach unten hin ist auch nicht allzu viel Luft.
Im Namen der Mannschaft, Trainer und Betreuer allen Fans und Familienangehörigen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

DER FROSCH

 
10.12.2017        1. Herren
Die jungen Wilden rocken Beeskow
Nicht die besten Voraussetzungen für uns am Samstag in Beeskow, waren mit nur elf Mann im Kader angereist. Kalter Wind, Schneetreiben und witterungsbedingt ein schwer bespielbarer Platz, auf dem vor uns schon ein Spiel stattfand, sind halt nicht optimal, um einen Auswärtssieg einzufahren. Aber auch der Gastgeber hatte verletzungsbedingt nicht alle Spieler mit an Bord.
Nach einer bisher für uns gut verlaufenden Hinrunde, konnte unsere Mannschaft ohne Druck aufspielen. Und so bewies unsere junge Truppe (Durchschnittsalter an diesem Tag 21,7 Jahre), wie mit hohen Einsatz und Kampfeswillen Rückstände aufgeholt werden können und man am Ende mit drei weiteren Punkten im Gepäck nach Hause fährt.
In den ersten zehn Minuten hatten beide Teams erst einmal damit zu tun, mit den schwierigen Platzverhältnissen klar zu kommen. So war es recht schwer, den Ball ordentlich laufen zu lassen und wir blieben immer wieder an den Gegenspielern hängen. Beeskow schickte seine Stürmer mit langen Bällen ins Rennen, was auch einige Male zu gefährlichen Situationen vor unseren Tor führte. So musste Tommy schon mal ein paar Paraden zeigen. Wir indes kamen genauso einige Male per Dribbling oder auch durch Freistöße in den gegnerischen Strafraum, konnten aber noch nichts Zählbares daraus machen. In der 24. Minute dann wieder ein langer Ball von Beeskow . Kein gutes Stellungsspiel von uns und auch ein Schieben des Beeskower Spielers und wir lagen mit 1:0 hinten.
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte ein Spiel, in dem keine Langeweile aufkam. Angriffe mit langen Bällen von Beeskow und es kam immer wieder zu brenzligen Situationen. So auch bei den Toren zwei und drei für die Gastgeber. Nicht schnell und dicht genug am Gegner, teils auch Probleme mit dem Boden und Beeskow nutzte seine Chancen. Gefühlt mehr Ballbesitz auf unserer Seite, aber nach nur ein Tor, nachdem sich Luki schön bis zur Grundlinie durchgekämpft hatte, den Ball auf Marc zurück legte und der endlich zum Tor verwandelte. Halbzeitstand 3:1 für Beeskow aber schon in der Kabine war zu spüren, dass sich noch keiner geschlagen geben wollte.
Wiederanpfiff und wir machten mächtig Druck auf den Gegner. Nach nur drei Minuten dann der Anschlusstreffer durch Gustav. Einige Chancen in den folgenden Minuten, aber alle knapp daneben. Allerdings sahen wir in der 53. Minute bei einer Ecke der Beeskower nicht gut aus und lagen wieder mit zwei Toren hinten. Anstoß, Angriff und Paul verkürzte auf 4:3. Nach einer Ecke in Minute 61 dann der Ausgleich durch Marc. In der 67. Minute sah unsere Abwehr gegen Beeskows Top Torschützen David Stark nicht gut aus, und wir lagen 5:4 hinten. Noch zwanzig Minuten Zeit und wir bewiesen Kampfeswillen. Immer wieder machten wir Druck auf die Beeskower Hintermannschaft. In Minute 82 schoss Gordon nach Gewühle im Torraum der Beeskower den 5:5 Ausgleich. Fünf Minuten später erzielte Marc mit seinem dritten Tor die 5:6 Führung für uns. Auch der Nachspielzeit wurde den Zuschauern noch einiges an Action geboten. Hinten mussten wir noch höllisch aufpassen, konnten dann aber durch Paul den 5:7 Endstand erzielen.
Große Freude auf unserer Seite, tiefe Enttäuschung bei den Beeskower Spielern. Ein großes Kompliment an das Team, das sich nie aufgab und wo jeder für den anderen kämpfte. Starke Leistung von denen, die sich für die Mannschaft voll reinhängen – schwache Leistung von denen, die nicht wegen Verletzung, Arbeit oder Urlaub fehlen, sondern am Spieltag was anderes „Wichtiges“ vorhaben.
Kompliment auch dem Schiedsrichterteam, welches an diesem Tage bei widrigen Verhältnissen zwei Partien leiten durften. (wenn wir auch nicht immer der gleichen Meinung bei der Beurteilung von einigen Situationen sind).

DER FROSCH

 
03.12.2017        1. Herren
Derbysieg am Todnitzsee
Bei uns zu Gast war am Samstag die Mannschaft vom FSV Eintracht KW. Verletzungsbedingte Ausfälle und die Sperre vom Spiel in Woltersdorf zwangen uns wieder einmal dazu, mit veränderter Anfangsformation zu beginnen. Nichts des so trotz starteten wir hochmotiviert in die Partie. Aber auch die Gäste aus KW waren hellwach und so sahen die Zuschauer von Beginn an ein spielerisch und läuferisch intensiv geführtes Spiel. Im Vergleich zu den letzten Spielen standen wir besser gestaffelt und auch die Zahl der technischen Fehler sowie die Zahl der Pässe, die nicht ihr Ziel erreichten, waren weitaus geringer. Mit Druck nach vorn konnten wir uns einige gute Chancen erspielen. KW konnte sich bei seinem sehr gut haltenden Keeper bedanken. Minute sechs – Schuss von Michael B.-H.; Minute 12 – Ecke, Kopfball Gordon; Minute 24 – Pass von rechts in den Strafraum, Schuss Johnny, aber alle scheiterten am Torwart. Vor unserem Tor wenig Gefahr, nicht nur Mittelfeld und Abwehr standen gut. Das gesamte Team arbeitete mit nach hinten und verhinderte Schüsse auf unser Tor. Einzig lang geschlagene Bälle bzw. Freistöße aus dem Mittelfeld brachten ein wenig Unruhe in unseren Strafraum. In der 30. Minute wieder solch ein hoher Freistoß in unseren Strafraum, gut abgefangen und schnell den Konter eingeleitet. Gordon war durch, spielte den Keeper aus und verdienter Weise gingen wir mit 1:0 in Führung. Bis zur Pause hohes Tempo in der Partie, die größeren Chancen aber weiterhin auf unserer Seite. So kamen wir noch einige Male gefährlich vor das KW-er Tor, scheiterten am Keeper oder köpften knapp daneben.
Anpfiff zu Hälfte zwei, und von Beginn an intensiv geführte Zweikämpfe. Gelbe Karte für KW nach einem der vielen kleinen, für uns schon sehr taktisch geprägten Fouls. Nach fünf Minuten Freistoß, da ein Spieler aus KW abseits vom Geschehen meckerte. Schöner Schuss von Gordon ins linke obere Eck und Jubel auf unserer Seite. Leider nicht lange, denn nach Protest eines KW-er Spielers und einigen Diskussionen wurde das Tor nicht gegeben. (Regelkonform, aber nicht richtig angesagt und angezeigt). Sei es drum, in den folgenden Minuten verloren wir ein wenig den Faden. KW erhöhte den Druck, schwindende Kräfte erhöhten die Fehlerquote. So musste Tom dann einen Freistoß entschärfen und wir hatten einmal auch das Glück auf unserer Seite, dass der KW-er Stürmer nur den Pfosten traf. Keineswegs aber standen wir hinten drin. Einige Angriffe über die Außenseiten brachten uns in gute Abschlusspositionen. Fünf Minuten vor Schluss wieder ein schöner Konter. Langer Ball, Gordon ist durch, geht aufs Tor und Keeper zu, scheitert beim Abschluss am Keeper, der liegt am Boden und hält Gordon fest- Pfiff- Elfmeter- für uns gerecht, für KW natürlich nicht. Michael B.-H. verwandelt ihn sicher und wir führen 2:0.Nur zwei Minuten später wieder ein Sturmlauf. Mit vier Leuten ging es auf das gegnerische Tor zu. Michael spielte die Abwehr schwindlig und verwandelte zum 3:0 Endstand.
Große Freude beim Team nach dem Sieg im Derby. Bei den Trainern nicht nur Freude über die drei Punkte, sondern auch Zufriedenheit über Einsatzwillen und die Steigerung in Punkto Ballsicherheit und Zusammenspiel bei Spieleröffnung gerade gegenüber den letzten Spielen.

DER FROSCH

 
29.11.2017        1. Herren
Remis in Woltersdorf
Kein gutes Spiel zeigten wir am Samstag in Woltersdorf. Zwar war das Wetter recht ungemütlich, da aber auf Kunstrasen gespielt wurde, lag es nicht an den Platzverhältnissen, dass bei langen Bällen des Gegners nur schwach geklärt wurde. Bei Spieleröffnung wurde oft der Ball unpräzise in die Spitze gespielt. Räume wurden nicht optimal besetzt und oft nicht die einfache Spielvariante gewählt. Sicherlich standen die Gastgeber tief und eng bei unseren Leuten, genügend Optionen im Kurzpassspiel waren aber meist vorhanden, wurden nur nicht genutzt. Woltersdorf beschränkte sich darauf unser Spiel, sofern es dann zu Stande kam, zu zerstören. Lange Bälle auf ihre Spitzen führten aber auch zu keinem gefährlichen Torabschluss. Nach einer halben Stunde wurden unsere Angriffe ein wenig gefährlicher. Über die rechte Seite kam Gustav gut durch, einzig die Flanke kam nicht präzise genug herein, so dass der Torwart sie wegfischen konnte. Zwei Minuten später steiler Pass über links. Julian war durch – der herauseilende Keeper im Pressschlag mit Julian, der den Ball im Tor unterbringt. Nur der Schiri sah es nicht so und pfiff auf Foulspiel und Freistoß für Woltersdorf. Leider für uns nicht die einzige umstrittene Endscheidung des Unparteiischen, denn z.B. auch nicht geahndete Handspiele sorgten für viele Diskussionen.
In der zweiten Hälfte auf dem Platz ein ähnliches Bild. Zwar kamen wir in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff öfter in den Strafraum der Woltersdorfer. Am Ende standen aber wieder schwache Abschlüsse oder aber es fehlte der Blick für besser platzierte Spieler. Pech für uns nach elf Minuten. Ein flach geschossener Freistoß flog durch Freund und Feind hindurch an den Innenpfosten und von da wieder heraus in den Strafraum. Die Gastgeber versuchten weiterhin mit langen Bällen für Gefahr zu sorgen, was ihnen, begünstigt durch falsches Stellungsspiel auch ein zweimal gelang, jedoch ohne zu einen nennenswerten Torabschluss zu kommen.
Für die meiste Aufregung sorgte dann noch der Schiedsrichter. Nach Foulspiel im Zweikampf erwarteten alle Freistoß für Bestensee. Diesen gab es auch, aber erst nachdem beide Akteure die rote Karte vom Unparteiischen gezeigt bekamen?!?!? Fragwürdig und für beide Trainerteams völlig unverständlich.
Spielerisch lief auch in der restlichen Zeit nicht mehr viel zusammen. Am Ende Punkteteilung in einem schwachen Spiel. Ärgerlich für uns. So blieben wir spielerisch weit unter unserem Können, hatten am Ende auch das Pech auf unserer Seite.


DER FROSCH

 
15.11.2017        1. Herren
Pokal-Aus gegen Zossen
Spannende letzte Minuten erlebten die Zuschauer am Sonntag in Dabendorf im Pokalviertelfinale gegen Zossen. Innerhalb von fünf Minuten zweimal gefährlich aufs Tor geschossen - zweimal vom Zossener Keeper stark gehalten, einmal frei im Strafraum – aber den Ball daneben gesetzt, ließen Trainer und mitgereiste Fans verzweifeln. Leider aber schafften wir es erst in der letzten halben Stunde, den Druck auf das Tor der Gastgeber zu erhöhen und Torchancen zu erspielen.
Auf tiefem rutschigem und schwer bespielbarem Untergrund war das Spiel in Hälfte eins von vielen Fehlpässen und Ballverlusten in den Zweikämpfen gekennzeichnet. Unsere Angriffe blieben zumeist in der gut gestaffelten Abwehr der Zossener hängen. Die wenigen erspielten Torabschlüsse waren kein Problem für den Torwart. In einigen Situationen wäre bei besserem Zusammenspiel (sowie am Ende der Partie) sicherlich noch mehr Gefahr im Verzug gewesen. Aber auch die Aufteilung in der Defensive / Mittelfeld passte nicht immer. Bei Ballverlusten setzte Zossen auf ihre stärkste Waffe. Mit langen Bällen wurden ihre schnellen Stürmer auf die Reise geschickt. Aber auch die hatten mit dem schweren Rasen zu kämpfen und brachten den Ball nicht präzise auf unser Tor. In Minute 40 dann Jubel bei Zossen. Ein Freistoß aus 25 Meter konnte John noch gegen den Pfosten lenken. Drei, frei in unserem Strafraum stehenden Zossener schossen dann den Abpraller nochmals gegen den Pfosten, versenkten ihn aber dann zum 1:0 im Tor.
Hälfte zwei und das Spiel wurde kampfbetonter. Das Bemühen um besseres Spiel war da, aber der Erfolg blieb aus. Bezeichnenderweise fiel das 2:0 nach Ballverlust in der Gastgeberhälfte. Konter von Zossen, ein langer Ball, kein gutes Stellungsspiel und nach scharfer Eingabe landete der Ball bei uns im Tor. Nun, es war noch genug Zeit auf der Uhr und nur fünf Minuten später köpfte Paul nach einem Freistoß zum Anschlusstreffer ein. Mehr Druck von uns, aber Zossens Verteidigungsriegel war schwer zu überwinden. So kamen die letzten Pässe allzu oft nicht an. Bei Ballverlusten waren auch die Gastgeber schnell in unserer Hälfte, was zu einigen brenzligen Situationen führte. Am Ende dann scheiterten wir bekannter Weise an uns selbst.
Glückwunsch an Zossen. Sie standen in der Defensive gut und nutzten effizient ihre Chancen aus.


DER FROSCH

 
06.11.2017        1. Herren
Niederlage im Derby
Den Schwung von den letzten fünf Spielen ohne Niederlage mitnehmen und in Wünsdorf Punkte holen, war das eigentliche Ziel am Samstag. Leider aber war unser Spiel in den ersten Minuten von hoher Nervosität, schwachem Passspiel und fehlendem Zugriff auf den zweiten Ball gekennzeichnet.
Über die Außenseiten der Gäste kamen wir zwar immer wieder vor das gegnerische Tor, konnten den Ball aber nicht im Kasten unterbringen. Schüsse daneben oder aber der Torwart vereitelte unsere Chancen, wie nach einen schönen Konter in der 29. Minute. Auf der anderen Seite brachten auch die Angriffe der Wünsdorfer Gefahr in unseren Strafraum. Ein Kopfball neben das Tor, Rettung kurz vor der Torlinie und einen gehaltenen Schuss, nachdem sich der Gästestürmer freigespielt hatte- waren drei Großchancen der Wünsdorfer. Kurz vor dem Pausenpfiff dann ein schöner Angriff. Präziser langer Ball auf Gustav, er direkt weiter über die Abwehr zu Paul, zurückgelegt auf Gordon und wir führten mit 1:0. Mit dem Torerfolg im Rücken, legten wir in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch mal nach. Leider ließen wir diese 100% Chancen liegen und gingen nur mit der knappen Führung in die Pause.
Hälfte zwei und wir wollten nachlegen. Aber nach Ballverlust im Angriff wurde im Mittelfeld nicht richtig geklärt und die Gäste nutzten ihre Chance. Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff landete der Schuss des freistehenden Wünsdorfers bei uns im Tor. In der Folgezeit ein kurzweiliges Spiel, viele Zweikämpfe und Gewühle nach Ballverlust. Nach vorn kamen wir ein wenig besser ins Spiel und erarbeiteten uns einige Chancen. Zum einen scheiterte Gustav am Gästekeeper, zum anderen war doch die Fahne des Linienrichters recht schnell oben und unsere Angriffe wurden abgepfiffen. So war Gordon einmal frei vor dem Tor und wurde zurückgepfiffen und auch das von ihm erzielte Tor wurde aberkannt. In der 81. Minute dann Freude bei den Gästen. Bei einem Konter nutzten sie das schlechte Stellungsspiel unserer Hintermannschaft aus und erhöhten auf 2:1. Abgesehen von unseren Fehlern auch ein wenig Pech, denn auch die Gästespieler erkannten die abseitsverdächtige Position an. Wir warfen nun alles nach vorn, konnten aber keinen Treffer mehr erzielen.
Am Ende eine unglückliche Niederlage. Wir haben nicht richtig ins Spiel gefunden. Viele Ungenauigkeiten eröffneten dem Gegner immer wieder Chancen und brachten uns in Gefahr. Zudem nutzten wir unsere eigenen Chancen nicht aus und hatten mit den Abseitsentscheidungen Pech. So wäre am Ende zumindest ein Remis gerecht gewesen.
Blick nach vorn! Abgesehen vom Abseits liegt es aber an den Spielern selbst, sich richtig reinzuhängen (nicht nur im Spiel sondern auch beim Training). Kommenden Sonntag das Pokalviertelfinale in Zossen, mit neuem Schwung und sicher auch tatkräftiger Unterstützung der Fans geht es daran, das Halbfinale zu erreichen.

DER FROSCH

 
30.10.2017        1. Herren
Knapper Heimsieg
Bei herbstlichem Wetter mit starken Windböen empfingen wir am Samstag die Mannschaft aus Bad Saarow. Nachdem in unseren letzten Spielen zwischen vier und zehn Tore pro Partie fielen, mußten die Zuschauer dieses Mal bis zur 87. Minute warten, ehe Tobi Skiba das erlösende Tor zum 1:0 Heimsieg erzielte. Nichts des do Trotz war von Langeweile auf dem Spielfeld keine Spur.
Beide Teams versuchten aus einer sicheren Abwehr heraus Angriffe zu starten. Schnelles Passspiel brachte uns einige Male vor das gegnerische Tor. Aber entweder es fehlte an der nötigen Präzision im Abschluss - der Ball ging daneben; der Torwart hielt - oder aber die Abseitsfalle schnappte zu. Auch die Ecken und Freistöße brachten nichts Zählbares ein. Vor unserem Tor war es in Hälfte eins relativ ruhig. Personalbedingt mal wieder mit umgestellter Abwehr, ließen die „alten Hasen“ Rubi und Julian nichts anbrennen. Ein wenig Unruhe brachten von der Seite hereingebrachte hohe Bälle, bei dem Wind halt auch schwer zu berechnen. Kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal ein schön herausgespielter Konter über Michael B.-H. und Julian, aber auch dieses Mal ging der Ball am Tor vorbei.
Hälfte zwei und wir versuchten nun, mit dem Wind im Rücken endlich das Führungstor zu erzielen. Immer aber das gleiche Bild, kein Erfolg beim Torabschluss. Oft kamen auch die Pässe nicht mehr richtig an und sofort war Bad Saarow zur Stelle und startete Gegenangriffe, welche nicht ungefährlich waren. So verrann die Zeit, bis dann kurz vor Schluss nach Gewühle vor dem Strafraum des Gegners der Ball behauptet wurde. Es folgte der Pass dann nach rechts auf Tobi, der zum Siegestreffer einnetzte. Hektik in den letzten Minuten, denn die Gäste warfen nun alles nach vorn. Knifflige Momente für das Schiedsrichterteam, welche diese aber souverän lösten. Nach Freistoß für Bad Saarow landete der Ball noch einmal bei uns im Strafraum – Gewühle – Ball rausgeschlagen, und es folgte der Schlusspfiff.
Nach einer äußerst fair geführten Partie sowie einigen vergebenen Chancen, ein verdienter Sieg!


DER FROSCH

 
23.10.2017        1. Herren
Torfestival in Müllrose
Die gleiche Situation wie jede Woche…Personell bedingt mussten wir in die Partie beim Tabellendritten wieder einmal mit veränderter Aufstellung starten.
Von Beginn an ein schnelles, intensiv geführtes Spiel, in dem wir in Minute 5 den ersten Nadelstich setzen konnten. Nachdem Gustav an der Strafraumgrenze nur durch Foulspiel gebremst werden konnte, versenkte Paul den Freistoß direkt zur 0:1 Führung. Die Gastgeber davon jedoch unbeeindruckt, machten Druck nach vorn, nach Freistoß und Ecke landete der Ball zum 1:1 Ausgleich bei uns im Tor. In der Folgezeit waren beide Teams weiterhin im Angriffsmodus, wobei die Müllroser in der 19. Minute einen schnellen Konter zur 2:1 Führung nutzen konnten. Nur drei Minuten später behauptete sich Michael B.-H. nach Pass in die Spitze im Zweikampf und glich zum 2:2 aus. Auch weiterhin Chancen auf beiden Seiten. In Minute 34 dann schnelles Spiel durchs Zentrum und Gustav brachte uns in Führung. Ein Torschuss der Gastgeber fünf Minuten vor der Pause brachte noch einmal Gefahr, aber Julien konnte ihn entschärfen.
Die intensiv geführten Zweikämpfe brachten nicht nur einiges an Gesprächsstoff mit sich. Auch Verwunderung über Äußerungen des Schiedsrichters zeigte sich in den Gesichtern unserer Spieler, denn die Begeisterung darüber, einen Schlag abzubekommen, hielt sich in Grenzen. Was nicht heißen soll, dass die Müllroser Spieler besonders hart bzw. unsportlich waren. (auch wir sind keine Waisenknaben), aber ein Foul ist nun mal ein Foul und sollte auch dem entsprechend geahndet werden.
So auch in der zweiten Hälfte. Nachdem der Keeper gleich zu Beginn eine Chance von Gordon vereitelte, kamen wir in den folgenden Minuten ins Schwimmen. Während Luki nach einem Treffer seine blutende Nase behandeln lassen musste, erhöhte Müllrose wieder den Druck. Wieder vollzählig auf dem Platz, konnte Gustav nach schnellem Angriff zum 4:2 erhöhen.
Hektik und Verwirrung nur wenige Minuten später auf dem Feld, berechtigter Freistoß für Müllrose- unser Spieler wird danach umgestoßen; Linienrichter winkt! – am Ende gelb für uns wegen Spielverzögerung ?? – gelb für Müllrose nach dem Stoß!? .
Mit schwindenden Kräften schlichen sich auch Fehler ein. So konnten weder die Flanken noch die wuchtigen Torabschlüsse von Paul Herrmann verhindert werden, und die Gastgeber glichen zum 4:4 aus. Kein cleveres Verhalten und wir mussten nach gelb / rot die letzten 18 Minuten zu zehnt bestreiten. Voller Einsatz von allen und wir erspielten uns trotz Unterzahl weiterhin Torchancen. Leider traf Paul nur der Außenpfosten und nur eine Minute später brachte der Müllroser Topstürmer den Ball wiederum bei uns im Tor unter. Aber es waren ja auch noch fünf Minuten Zeit. Nicht aufgeben heißt die Devise. Minute 87- Freistoß von links außen und Gordon köpfte zum hochverdienten 5:5 ein.
Ein heißer Fight und ein erkämpfter Punkt, wobei es am Ende auf Grund der besseren Möglichkeiten auch gut und gerne drei hätten sein können.

DER FROSCH